
VIMPLA (Video-Vignetten zur multiperspektivischen Professionalisierung von Lehrkräften im Umgang mit Antisemitismus) entwickelt ein videobasiertes Fortbildungsformat für die Lehrkräftebildung. Ausgangspunkt ist die Beobachtung, dass antisemitische Vorfälle für viele Schulen Teil des pädagogischen Alltags sind und Lehrkräfte vor die Herausforderung stellen, situativ angemessen zu reagieren und zugleich den Bildungs- und Erziehungsauftrag zu erfüllen.
In Kooperation zwischen dem Tikvah Institut und der Bergischen Universität Wuppertal sowie in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum und SABRA sind fünf animierte Video-Vignetten entstanden. Die Filme zeigen konkrete schulische Situationen, in denen antisemitische Vorfälle auftreten, und machen damit komplexe pädagogische Handlungssituationen anschaulich und diskutierbar.
Die Video-Vignetten sind für die universitäre Lehrkräftebildung sowie für die staatliche und nicht-staatliche Lehrkräfteaus- und Fortbildung konzipiert. Sie ermöglichen eine multiperspektivische Analyse und unterstützen die Entwicklung professioneller Urteils- und Handlungskompetenz im Umgang mit unterschiedlichen Erscheinungsformen von Antisemitismus.
Zu jeder Video-Vignette steht eine wissenschaftlich fundierte Handreichung für Dozent*innen und Moderator*innen zur Verfügung, die die Nutzung der Materialien in Seminar- und Fortbildungskontexten unterstützt.
Das Projekt VIMPLA ist hervorgegangen und angedockt an das Verbundforschungsprojekt EMPATHIA³.








