Antisemitismus in der Krise. Entwicklungen, Auswirkungen, Gegenstrategien

Ort: Dorint Kongresshotel Mannheim
Datum: 24. Februar 2025
Beginn: 10:30 Uhr

Bei der Veranstaltung „Antisemitismus in der Krise. Entwicklungen, Auswirkungen, Gegenstrategien“ der Bundeszentrale für politische Bildung, 24.- 25. Februar 2025, wird EMPATHIA gleich zweimal vertreten sein.

Prof. Dr. Marc Grimm wird am zweiten Veranstaltungstag die inhaltlich eröffnende Keynote halten, mit dem Titel „Auch angesichts der Krise: Antisemitismus pädagogisch begegnen“ Dabei wird er dazu sprechen, inwiefern „das Chamäleon Antisemitismus […] viele Gesichter [hat], die sich anhand von Krisen mitunter gerne wandeln. Wie können wir uns wappnen? Wie damit pädagogisch flexibel umgehen? Grundlagen, Bedarfe und Leitplanken der antisemitismuskritischen Bildung werden in der inhaltlichen Eröffnung des Tages angerissen. Denn so wandelhaft Judenhass sein mag, wir müssen mindestens genauso flexibel reagieren können.“

Dr. Sarah Jadwiga Jahn wird einen Workshop zu antisemitismuskritischer Bildung in und mit Sicherheitsbehörden leiten. Thema wird hierbei sein, dass Sicherheitsbehörden „mit dem Schutz von jüdischem Leben beauftragt, aber auch für die Ermittlung im Kontext antisemitischer Straftaten zuständig [sind]. Dafür ist es notwendig, der Wandlungsfähigkeit von Antisemitismus durch Fortbildungen und in der Polizeiausbildung zu folgen. Welche Ansätze und Methoden bieten sich an, Sicherheitsbehörden auf dem Laufenden zu halten? Wie können Polizeibeamte und -beamtinnen sich weiter und stetig professionalisieren?“