Förderlinie

Empathia³ wird als Verbundvorhaben gefördert durch die Förderlinie „Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus“. Diese Förderlinie gehört zu der Radikalisierungs- und Extremismusforschung des BMBF-Rahmenprogramms für Geistes- und Sozialwissenschaften.

Das Rahmenprogramms trägt den Titel „Gesellschaft verstehen – Zukunft gestalten“. Ein besonderer Fokus liegt auf die Stärkung anwendungsorientierter Forschung, die einen Beitrag leisten soll zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen. Zu den Bereichen, die dafür in den Blick genommen werden, gehören die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, die Stärkung der Friedens- und Konfliktforschung oder auch Gefahren der Radikalisierung in Teilen unserer Gesellschaft .

Zum letztgenannten Bereich gehört die Förderung von Extremismus- und Radikalisierungsforschung mit Fokus auf Phänomenen, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt und unsere freiheitliche Demokratie gefährden. Die grundlagen- und praxisorientierter Forschung soll dabei Handlungsempfehlungen für Zivilgesellschaft, politische Bildung und weitere Akteure entwickeln. Ziel ist dabei, „durch interdisziplinäre Forschung mehr Wissen über die vielfältigen Hintergründe, Dynamiken und Formen von Gewalt und Extremismus zu erlangen, die unser Zusammenleben gefährden“ (mehr dazu hier).

Zu diesen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährdenden Phänomenen und den zu erforschenden Dynamiken, gehört auch der Phänomenbereich Antisemitismus und die entsprechende Förderlinie „Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus“.

Ziel dieser Förderlinie ist es, ein besseres Verständnis des Phänomens Antisemitismus zu erlangen, um so Zivilgesellschaft und Verwaltung bei dessen Bekämpfung zu unterstützen. Dafür werden zehn Forschungsverbünde mit insgesamt rund 12 Millionen Euro unterstützt, angegliedert an Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen. Diese zehn Forschungsverbünde umfassen 31 Teilvorhaben zu Bereichen wie Antisemitismus im Bildungsbereich, im Bereich der Justiz, in Onlinemedien, zu christliche Signaturen des Antisemitismus, oder auch Reaktionen von Jüdinnen und Juden auf Erfahrungen von Antisemitismus. Somit wird durch die Förderlinie bestehende Forschung disziplin- und forschungsfeldübergreifend verbunden.

Das Begleitvorhaben FoNA21 unterstützt während der Projektlaufzeit die Vernetzung und Transfermaßnahmen.